Verletzter Storch  -  kranken Storch gefunden - Tipps zur Erstversorgung

Die Zunahme der Storchenpopulation nicht nur in Hessen ist sehr erfreulich, dadurch kommt es aber immer öfter zu Notfällen, immer öfter werden verletzte Störche, flugunfähige Störche gesichtet. Die Wildvogelstationen in der Nähe sind meist nicht auf die Versorgung und Pflege von Störchen eingerichtet. Aus diesem Grund ist die ehrenamtliche Storchenstation in Wabern gegründet worden, auch hier fehlte es an fachkundiger Hilfe.  Wenden Sie sich gerne an Andrea Krüger-Wiegand oder Manfred Gunia, Wabern.  Wir geben Ihnen Rat was zu tun ist oder helfen gar bei der Bergung, nennen Ihnen Ansprechpartner oder Stationen vor Ort.

Ihr verletzter Storch, blutet oder hat andere offene Wunden?

Fahren Sie bitte sofort zu einem vogelkundigen Tierarzt, der die Wunden versorgt und die Blutung zum Stillstand bringt oder bringen Sie in die nahegelegene Auffangstationen, es gilt die Blutung zu stillen!

Ihr verletzter Storch liegt unter einer Stromleitung, es riecht verbrannt?

Ein heftiger Stromschlag führt zum Tod, in Ausnahmefällen überleben Störche einen leichten Stromschlag. Der Vogel braucht absolute Ruhe, jede Aufregung ist unbedingt zu vermeiden. Decken Sie ihn mit einer Decke zu und bringen Sie ihn an einen sicheren, ruhigen Ort (Kofferraum, Karton). Suchen Sie dann fachkundige Hilfe. Der Vogel muss auf jeden Fall beobachtet werden und benötigt Zeit um sich zu erholen.

Ein verletzter Storch darf weder Wasser noch Futter bekommen!  Erst nach der Notversorgung, wenn abgeklärt ist was er hat kann man ihm etwas anbieten.

Das ist durchaus vergleichbar mit verunfallten Menschen, in der Notaufnahme bekommt niemand Essen, allenfalls eine Infusion.

 

Handy: 0160 98320086  u. 0152 280 80421 STORCHENSTATION Wabern/Hessen, Notfallversorgung, Hilfe, Aufzucht und Pflege, - wir sind jederzeit erreichbar. 

 

 

Im Zweifelsfall wenden Sie sich  an die nächste Untere Naturschutzbehörde, die dem Regierungspräsidium Ihres Bereiches unterstellt ist.  Für den Schwalm-Eder-Kreis ist das die UNB, Homberg ). Auch die Tierschutzvereine vor Ort kennen die genehmigten Storchenstationen.

 

 

Ihr verletzter Storch lässt sich nicht einfangen?

Die Gelegenheit ihn zu ergreifen sollte man bei der ersten Möglichkeit auch umsetzen, es wird sonst immer schwieriger. Flugfähige Störche mit Beinverletzungen kann man erste einfangen, wenn sie sehr stark geschwächt sind. Dann sind diese Störche ein absoluter Notfall und brauchen eine Infusion oder fachkundige Versorgung.

Wie berge ich einen verletzten oder kranken Storch?

ACHTUNG SCHNABEL / VERLETZNGSGEFAHR: Denken Sie bei der Bergung  daran, den Schnabel zu sichern, damit der Storch Sie nicht verletzen kann. Umfassen sie den Schnabel an der Spitze mit einer Hand. Auf keinen Fall darf der Schnabel zugebunden oder gar geklebt werden! Der Storch kann dann an einem Schock sterben oder ersticken. Die Nasenlöcher sind nicht immer frei! Wenn sie eine Decke oder Jacke haben, wickeln sie den Storch darin ein, so dass der Kopf heraus schaut. Rufen Sie uns an, wenn Sie Hilfe und Rat brauchen.

 

Wenn Sie den verletzten Storch bereits geborgen haben,  geben Sie ihm bitte auf keinen Fall Futter oder Wasser. Der Vogel ist in einer Stresssitutation und könnte sich verschlucken.

 

Unterkühlte Vögel müssen gewärmt werden und schnellstmöglich zu einer Storchenstation gebracht werden, bzw. abgeholt werden.

 

Man kann einen verletzten Jungstorch in eine Decke wickeln, wie hier auf dem Foto zu sehen:

 

 

 

Bringen Sie Altvögel in einem mit Luftlöchern versehenen Karton an einem ruhigen, dunklen Platz unter, vermeiden Sie jeglichen Stress für das Tier. Käfige sind absolut ungeeignet für Wildvögel, da sie sich darin zusätzliche Verletzungen zuziehen können. Gut geeignet ist auch eine Decke oder Jacke, in die sie den Storch wickeln können, so dass der Kopf heraus schaut und er atmen kann. Wenden Sie sich bitte umgehend an die nächste Storchenstation, bei schwer verletzten Tieren (offene, noch blutende Wunden) sofort an einen Tierarzt. Auffangsationen können Ihnen die Bergung in schwierigen Fällen auch abnehmen.

 

Am Ende des Jahres, wenn es ruhiger wird,  berichten wir auf den folgenden Seiten über unsere Patienten.

 

Wir wünschen Ihrem Findling alles Gute und freuen uns natürlich sehr über Rückmeldungen. In den Storchenstationen werden die Pfleglinge vor der Freilassung beringt. Viele von diesen ehemaligen Pfleglingen erfreuen uns noch Jahre nach dieser kleinen "Katastrophe" mit Rückmeldungen.

 

Darüber werden Sie als Finder dann auch informiert. Geben Sie Ihrem Storch, ob alt oder jung die Chance artgerecht versorgt zu werden. Das ist für eine Wiederherstellung der Wildbahnfähigkeit unumgänglich. Jungstörche die nicht fachgerecht von Menschenhand aufgezogen werden, sind nicht sozialisiert und werden in der natürlichen Storchenwelt keine Heimat finden.

 

 

 

Doris wurde 2017 in Wabern in den Ederauen abgelesen und 2018 in Alsfeld auf dem Leonardsturm.
Unsere Doris - sie hat es geschafft. DEW 4T 215, das ist ihr Personalausweis. Gepflegt in der STORCHENSTATION Wabern Folgen Sie dem Link und der Geschichte von drei schwer verletzten Störchen die drei Schutzengel hatten

Die nachfolgende  Fotoserie zeigt die  Rettungsaktion eines schwerst verletzten Storches, sowie die Erstversorgung durch einen Tierarzt. Die Bilder wurden mir freundlicherweise vom Fotografen Jürgen Bosmann, Fotodesign, 46483 Wesel, zur Verfügung gestellt. Der verletzte Flügel war leider nicht mehr zu retten, der Weißstorch konnte aber nach seiner Genesung in einer Storchenstation untergebracht werden. 


 

 

 

Störche Wabern

Direkte Hilfe einer genehmigten

Storchenstation:

Notfalltelefon

0160 98320086

Störche Wabern - www.weissstorch-wabern.de
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